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Was ist ein Implantat? Ein Implantat ist eine aus Titan gefertigte Schraube, die zur Behandlung fehlender Zähne in den Kieferknochen eingesetzt wird. Auf diese Schraube wird anschließend eine Zahnprothese befestigt. Der Vorteil der Implantatbehandlung gegenüber anderen Behandlungsmethoden besteht darin, dass benachbarte Zähne nicht beschädigt werden, das heißt, sie müssen nicht beschliffen werden. Das Implantat übernimmt die Funktion einer Zahnwurzel, sodass Sie wie mit natürlichen Zähnen problemlos essen, sprechen und lächeln können. Für wen ist eine Implantatbehandlung geeignet? Die Implantatbehandlung kann bei Personen über 18 Jahren angewendet werden, deren Kiefer- und Gesichtsentwicklung abgeschlossen ist. Vor der Behandlung wird mithilfe von Röntgenaufnahmen festgestellt, ob der Kiefer für ein Implantat geeignet ist. Bei Patienten mit Diabetes muss die Erkrankung vor der Behandlung gut eingestellt sein. Bei Personen, die blutverdünnende Medikamente einnehmen, müssen diese vor der Behandlung abgesetzt werden. Patienten mit Osteoporose können nach entsprechender Therapie ebenfalls eine Implantatbehandlung erhalten. Wie wird die Implantatbehandlung durchgeführt? Die Implantatbehandlung erfolgt unter leichter Sedierung. Vor dem Eingriff sind eine ausführliche Untersuchung und Röntgenaufnahmen erforderlich. Es werden Maße der Kieferknochen und der verbleibenden Zähne genommen. Für das Einsetzen von Zahnimplantaten gibt es zwei Möglichkeiten. Bei der einzeitigen Methode wird nach dem Einsetzen des Implantats eine provisorische Krone angebracht. Bei der zweizeitigen Methode wird das Implantat nach dem Einsetzen mit Zahnfleisch bedeckt und zur Einheilung belassen; die prothetischen Kronen werden zu einem späteren Zeitpunkt eingesetzt. In beiden Fällen wird eine provisorische Brücke eingesetzt, und es wird eine Einheilzeit von etwa drei Monaten im Unterkiefer und sechs Monaten im Oberkiefer abgewartet. In manchen Fällen können die neu angefertigten Zähne sofort auf die Implantate gesetzt werden. Mit Zahnimplantaten können Patienten sicher lächeln und essen. Zirkoniumimplantate Zirkoniumimplantate sind Implantate der neuen Generation, die entwickelt wurden, um die Stabilität von Titanimplantaten zu erhöhen, und werden insbesondere bei schmalem Kieferknochen eingesetzt. Abgesehen von der höheren Stabilität besteht kein Unterschied zu Titanimplantaten. Zirkonium wird auch bei Zahnkronen verwendet. Es hat eine natürliche, zahnähnliche weiße Farbe und reflektiert das Licht, weshalb es neben seiner Stabilität auch aus ästhetischer Sicht sehr vorteilhaft ist. Es verursacht keinen Abrieb, hinterlässt keinen metallischen Geschmack im Mund, verfärbt sich nicht mit der Zeit und ist für den Körper unbedenklich.

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